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Aschenbrenner, Süsser & Co. möchten sich heute für die 0:1-Hinspielniederlage revanchieren. Foto: R. Richter

FCK gastiert bei Fortuna Regensburg

Penzkofer fordert ein besseres Zweikampfverhalten ein

Zwei Mal musste die Spielpaarung der beiden alten Kontrahenten bereits verschoben werden. Am Mittwochabend wird diese Partie um 17.45 Uhr an der Isarstraße nun endlich angepfiffen. Für beide Teams geht es lediglich nur noch um eine bestmögliche Platzierung am Saisonende, denn sowohl die Fortuna, als auch die Badstädter tummeln sich nur noch in der Verfolgergruppe.

Dennoch – prestigeträchtig ist das Duell der langjährigen Weggefährten allemal. Und noch dazu stets spannend. Zwar zählt der SV Fortuna Regensburg im Grunde schon zu den Lieblingsgegnern der Bad Kötztinger, auf dem kleinen Spielfeld an der Isarstraße zu bestehen, ist allerdings für die Konkurrenz in der Liga immer eine besondere Herausforderung. „Auch wenn es für beide Teams um nicht mehr sonderlich viel geht, möchten wir schon etwas holen in Regensburg. Dass es dort schwierig ist, das ist uns klar. Die Fortuna zählt zu den Spitzenteams der Liga“, erwartet Bad Kötztings Trainer Ben Penzkofer einen harten Strauß und einen Kick auf Augenhöhe. Zuletzt ließ die Fortuna aufhorchen, als sie den beiden führenden Mannschaften, Donaustauf und Cham, in die Suppe spuckte.

Im Derby unter der Walhalla siegten die Zeiml-Schützlinge mit 2:1, eine Woche später musste auch der ASV Cham als frisch gebackener Tabellenführer mit 2:3 an der Isarstraße Federn lassen. Dass die Bäume bei der Fortuna aber nicht in den Himmel wachsen, zeigte dann doch der vergangene Spieltag, als man in Hauzenberg mit 2:3 die Segel streichen musste.

Nicht gerade mit Ruhm bekleckerten sich auch die Badstädter am vergangenen Wochenende beim abgeschlagenen Schlusslicht SV Hutthurm. Zwar legte die Penzkofer-Elf furios los, führte bereits nach 19 Spielminuten mit 3:0, passte sich dann aber im Verlauf der Partie immer mehr dem Niveau der Gastgeber an. Am Ende reichte es dann aber doch zum 3:1-Pflichtsieg in Hutthurm. „Stark begonnen und genauso stark abgebaut“, lautete das Fazit von FC-Coach Ben Penzkofer, der aber über der Leistung seiner Elf nicht den Stab brechen will. „Diese Spiele sind nicht einfach. Die muss man einfach gewinnen, egal wie.

Dass seine Jungs bei der Fortuna deutlich draufpacken müssen, ist Penzkofer klar. Und das nicht nur einige Prozentpunkte. „Da brauchen wir wieder deutlich mehr Laufstärke, mehr Bewegung in unserem Spiel und vor allen Dingen ein ganz anderes Zweikampfverhalten“, so der Coach der Badstädter.