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Foto: Werner Franken

4:1-Sieg am Wasserwerk

FCK gewinnt bei der SpVgg SV Weiden durch Tore von Spirek, Vesenjak, Niebauer und Hofner

Das Duell Tabellendritter gegen den Tabellenvierten entschied am Freitagabend der 1. FC Bad Kötzting mit 4:1 klar für sich. In einer abwechslungsreichen Partie mit vielen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten war der Sieg der Badstädter am Ende verdient weil sie am Wasserwerk cleverer und effektiver waren als die Hausherren, die mit ihren Chancen zu großzügig umgingen. Spirek, Vesenjak, Niebauer und Hofner trafen für die Badstädter. Wildenauer gelang für seine Elf der zwischenzeitliche 1:2-Anschlusstreffer.

Beide Teams machten gleich deutlich, dass sie auf Sieg spielen wollten. Nach wenigen Minuten die erste Möglichkeit für die SpVgg. Vesenjak vertändelte den Ball, dich Zeitler schloss frei vor Bad Kötztings Keeper Moritz Riedl zu überhastet ab. Im Gegenzug musste Götz kräftig zupacken beim Schuss von Hofner (8.) und hatte danach Glück, dass Spirek aus dem Gewühl heraus um Zentimeter am Pfosten vorbeizielte (11.). Nach 20 Minuten landete die Kugel zum ersten Mal im Tor der Wasserwerkler. Niebauers Hereingabe netzte Miroslav Spirek ein (23.). Kurz vor der Pause reagierte Martin Vesenjak am schnellsten nach einem Missverständnis in der Weidener Defensive und hob den Ball über SpVgg-Keeper Götz zum 0:2 ins Netz (42.). Glück hatte die Penzkofer-Elf mit dem Pausenpfiff. Moritz Riedl konnte den Freistoß von Rupprecht parieren, den Abpraller brachte der Torjäger Benjamin Werner nicht im Tor unter (45.).

Nach dem Seitenwechsel machte die SpVgg Druck –mit Erfolg. Wildenauer köpfte einen Freistoß von Zeitler zum 1:2 ein (49.). Jetzt wackelten die Badstädter. Lang tauchte frei vor Riedl auf, der glänzend parierte (56.). Dann traf Rodler das Kreuzeck (61.). Die Rotblauen überstanden die Druckphase der Weidener und schlugen in der 66. Minute erneut zu. Lang rutschte bei einem Fehlpass von Rupprecht aus und der aufgerückte Sebastian Niebauer nahm aus 17 Metern Maß. Sein Flachschuss ging unhaltbar zum 1:3 ins Netz. Die Weidener waren weiter bemüht, doch die Badstädter hatten die Partie im Griff. In der Nachspielzeit schloss Stefan Hofner einen Konter zum 1:4 ab. Für Weiden bedeutete diese Niederlage das Ende einer Aufholjagd. Der Bayernligaabsteiger muss eine weitere Saison in der Landesliga antreten. Die Rotblauen sollte am Wochenende im Heimderby gegen den SV Neukirchen b. hl. Blut eine ähnlich gute Leistung abrufen.

So intensiv hatten wir uns die Partie am Wasserwerk nicht vorgestellt. Es war ein Hin und Her mit so vielen Torchancen auf beiden Seiten. Meine Mannschaft hat das sehr gut gemacht. Entscheidend war, dass wir vor dem Tor effektiver waren als die Weidener“, resümierte FC-Coach Penzkofer. Sein Weidener Trainerkollege Andreas Scheler sagte: „Uns ärgert die Niederlage schon, denn sie war unnötig. Das Ergebnis hätte auch 4:4 ausgehen können. Die Kötztinger waren cleverer als wir und haben ihre Möglichkeiten eiskalt genutzt.