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U13 des FCK zieht positives Zwischenfazit

Trainerteam ist mit Engagement zufrieden +++ Mannschaft bleibt auch während Corona am Ball

Die U13 des 1. FC Bad Kötzting hat zwar im vorigen Sommer bei Abbruch der Spielzeit 2019/20 in der Kreisliga nur den fünften Platz belegt, das Team durfte dennoch als Nachrücker in die Bezirksoberliga (BOL) Oberpfalz aufrücken. Die BOL ist aufgrund der Corona-Pandemie in die Staffeln Nord und Süd aufgeteilt worden. Die Kötztinger spielen in der Gruppe Nord und belegen dort nach zwei Siegen und einer Niederlage mit sechs Punkten den dritten Platz. Trainer dieses Teams ist Lukas Gehr (25), der ein positives Zwischenfazit zieht: “Die Kameradschaft innerhalb des Teams ist überragend und wir verfügen über einen ausgeglichenen Kader. Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Spielern und Trainern ist hervorragend. Ich danke den Eltern für die tolle Unterstützung.

Die U13 der Rotblauen besteht je zur Hälfte aus Spielern des jüngeren und des älteren Jahrganges. Mit Nick Haberl gehört sogar ein Kicker, der noch E-Jugend spielen dürfte, zum Kader. Haberl ist im Angriff oder hinter den Spitzen einsetzbar. Die erste Partie gegen den SV Raigering fiel aus. Es folgte das Auswärtsmatch bei der SpVgg SV Weiden, das mit 1:4 verloren ging: “Die Niederlage war verdient, ist aber zu hoch ausgefallen”, sagt Coach Gehr. Hannes Pinter traf zum zwischenzeitlichen 1:2 für den FCK. Es folgten zwei Siege, die laut dem Trainer “beide verdient waren”. Beim 3:0 gegen die JFG Obere Vils konnten sich Hannes Blass, Hannes Singer und Marian Rogojina in die Torschützenliste eintragen. Nach zwei weiteren Spielausfällen konnte daheim die SG SC Ettmannsdorf/SV Haselbach mit 4:2 in die Schranken gewiesen werden. “Das war ein Freitagabendspiel bei uns im Stadion Am Roten Steg vor fast 100 Zuschauern. Diese Atmosphäre werden die Spieler nicht vergessen”, sagt Gehr. Für die Tore sorgten Singer, Rogojina, Haberl und Hannes Pinter.

Dabei blieb es bis zum Lockdwon und der Trainer ist mit den bisher gezeigten Leistungen zufrieden: “Natürlich stehen an erster Stelle immer die Ergebnisse, denn man möchte ja jedes Spiel gewinnen. Mir ist aber noch wichtiger wie sich die Mannschaft präsentiert, wie sie auftritt und wie sie spielt. Und da habe ich bislang viel Gutes gesehen. Ein Lob an alle Jungs, die toll mitziehen.” In Zeiten von Corona gibt es ja kein Mannschaftstraining: “Die Spieler halten sich aber dennoch fit und auch das ist lobenswert. Dazu bieten wir individuelle Trainingsmöglichkeiten an, die gut genutzt werden”, sagt der Coach, der von seinem Assistenten Alex Blass hervorragend unterstützt wird. Am Montag und am Dienstag wird jeweils online ein Training vom DFB-Stützpunkt angeboten, das eifrig genutzt wird. Zudem gibt es eine Lauf-App, wo jeder Spieler seine gelaufenen Kilometer eintragen kann: “Da sind in zwei Wochen 530 Kilometer zusammengekommen, eine hervorragende Leistung”, so Gehr. Jeden Donnerstag bietet Co-Trainer Alex Blass online Übungen an und das wird von den Spielern ebenfalls sehr gut genutzt. Somit ist das Trainerteam auch da mit dem Engagement des Kaders sehr zufrieden.

Vier Spieler vom 2009er Jahrgang trainieren im Stützpunkt in Cham mit. Sie werden aber auch weiterhin beim 1. FC Bad Kötzting bleiben, haben ihre Zusagen für 2021/22 bereist gegeben. Ob die unterbrochene Saison noch weitergeführt wird, da ist Gehr skeptisch: “Ich gehe von einem erneuten Saisonabbruch aus. Wichtig ist es im Moment, dass wir die Spieler bei der Stange halten und ihnen Trainingsmöglichkeiten anbieten. Ziel ist es unseren eingeschlagenen Weg fortzusetzen.” Sollte weitergespielt werden können, dann freuen sich schon alle auf das Derby gegen den ASV Cham, was das Highlight der Saison sein soll. Den Klassenerhalt in der BOL sollten die Kötztinger schaffen können, da ist Trainer Gehr zuversichtlich.   dme