Landesliga

Landkreisderby für den FCK

Badstädter möchten wieder überzeugender auftreten

Landkreisderby in der Landesliga Mitte! Am Sonntag (Anstoß 16 Uhr) kreuzen der SV Neukirchen beim Heiligen Blut und der 1. FC Bad Kötzting die Klingen. Beide Teams sind im bisherigen Saisonverlauf hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Während sich die mit zahlreichen ausländischen Akteuren verstärkten „Rosenkränzler“ zumindest einen Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld erhofft hatten, spekulierte man am Roten Steg zweifelsohne mit einer Platzierung im Spitzenfeld.

 

Die Leistung passte einfach nicht. Burglengenfeld wollte den Sieg mehr als wir und das war letztendlich entscheidend“, machte Neukirchens Coach Franz Koller nach der 0:1 Niederlage seinen Schützlingen zum Vorwurf. Es war gleichzeitig das Ende einer kleinen Erfolgsserie für die Rosenkranzler, die in den vier Spielen zuvor starke acht Zähler einspielten. Ansonsten sind die Gastgeber die Remiskönige der Liga. Bereits sieben Mal endete eine Partie der Hausherren unentschieden, mit ein Grund, warum die Koller-Elf erst magere 16 Zähler auf dem Punktekonto hat. Franz Koller weiß deshalb, dass das morgige Derby nicht nur wegen des Prestigegedankens ein besonders ist. „Wir müssen zusehen, dass wir dieses Spiel gewinnen.“ Und er weiß auch, wie Derbys gehen, kennt dazu die Badstädter aus dem Effeff und wird seine Elf dementsprechend einstellen. „Wir müssen dieses Spiel ganz anders angehen. Eine Leistung wie in Burglengenfeld wird nicht reichen, um das Derby zu gewinnen“. 

 

FCK-Coach Benjamin Penzkofer war genau wie sein Gegenüber überhaupt nicht zufrieden mit der Darbietung seiner Schützlinge gegen die Spvgg Weiden. Wie schon gegen Etzenricht, Bach und in Passau musste er mit ansehen, wie seine Elf Fehler am laufenden Band produzierte. In Passau eine 3:0 Führung verspielt, auch gegen Weiden machten sich Kapitän Florian Frisch & Co. das Leben oft selber schwer. „Das passiert uns Woche für Woche. Wir können im Moment die vielen Fehler einfach nicht abstellen“, so der Coach der Badstädter. „Wir haben in jeder Partie sehr viel Ballbesitz, aber nicht mehr die zwingen Aktionen vor dem Tor. Da müssen wir wieder zielstrebiger werden und vor allen Dingen schneller spielen“, fordert Ben Penzkofer deutlich mehr Tempo in den Aktionen seiner Jungs. Personell dürfte sich nichts ändern. Wie schon seit Wochen muss Ben Penzkofer mit denselben 13 Feldspielern auskommen.

 

Foto: Richard Richter