Landesliga

Kareth gastiert am Roten Steg

Für den 1.FCK ist ein Sieg Pflicht

Dass es am vorletzten Landesliga-Spieltag am Roten Steg zum „Abstiegskracher“ mit Kareth-Lappersdorf kommt, hatten sich die Rot-Blauen vor der Saison selber nicht träumen lassen, sich das aber selber eingebrockt. Mit Aussicht auf Happy End freilich, denn mit einem Sieg am Samstag (Anstoß 16 Uhr) wäre das Gröbste geschafft, denn beide Teams trennt ein mageres Pünktchen.

 

Wenn nicht, muss wieder einmal gerechnet werden vorm Saisonfinale, das dann durchaus eine Verlängerung namens Relegation haben kann. Die Rechnung ist auch aus Sicht der Badstädter klar: Sollten sie gewinnen, dann wären sie bei 44 Zählern und könnten im schlechtesten Fall noch 14. werden. Das würde im Vergleich der anderen Landesligisten ausreichen, um direkt gerettet zu sein. Genauso rechnen aber auch die Gäste von Kareths Höhen.

 

Eine Prognose fällt schwer, denn beide erlitten zuletzt herbe Rückschläge. Obwohl es für die Karether bis vor kurzer Zeit noch sehr gut ausgesehen hatte. Bei 39 Zählern fehlten nur noch wenige zur vorzeitigen Rettung. Doch lange Durchhänger sind in dieser ausgeglichenen Liga tödlich.n Das wissen auch die Gastgeber. Auch sie haben schon zwei Matchbälle vergeben, trotz der Routine. Siehe Heimpleite gegen Bogen und Derby-Niederlage in Neukirchen b. Hl. Blut. Und die steckt allen noch in den Knochen. „Vor allem nach der Pause war es ein Spiel auf ein Tor, wir haben beste Möglichkeiten vergeben. Das durften wir eigentlich gar nicht verlieren“, hadert der leidgeprüfte FC-Übungsleiter Benjamin Penzkofer. „Diesmal müssen wir es besser machen“, so die einfache Ansage. „Wir werden sicher wieder unsere Möglichkeiten bekommen, dann muss es klappen“, hat Penzkofer dennoch einige Ausfälle zu beklagen. Jakub Süsser, Stefan Hofner und Simon Kopp mussten anfangs der Woche mit dem Training aussetzen. Wer von den Dreien dabei sein kann, wird sich kurzfristig entscheiden. „Das wären natürlich gravierende Ausfälle“, hofft der Coach, dass einige auf die Zähne beißen können.

 

Ansonsten sind erneut Umstellungen nötig, extrem ungünstig für so eine wichtige Partie. Daniel Jenne, Filip Trantina und Max Gegenfurtner sind die Alternativen. „Wir wollen die Saison zu einem guten Ende führen. Dafür wird die Mannschaft alles reinschmeißen“, verspricht Penzkofer. Mit dem gleichen Vorhaben kommen aber die Karether. In der Vorrunde verlor der FC mit 2:3. Kareths Vorturner Michael Krinner gibt sich kämpferisch: „Die Mannschaft weiß, was auf sie zukommt. Wir werden alles in die Waagschale werfen“.