Landesliga

In Schwarzenfeld muss ein Sieg her

FCK ist unter Druck und braucht beim Aufsteiger drei Punkte

Drei Niederlagen am Stück haben den Landesligisten 1. FC Bad Kötzting zuletzt heftig in Bedrängnis gebracht. Die Wende muss her bei den Badstädtern. Dazu haben sie heute Nachmittag (Anstoß 16:00 Uhr) die Gelegenheit beim Aufsteiger und derzeitigem Tabellenschlusslicht FC Schwarzenfeld. 

 

Der Start in die Landesliga war bislang mehr als schwierig für den letztjährigen Meister der Bezirksliga-Nord. Die ersten sieben Partien gingen allesamt verloren, folgerichtig tragen sie aktuell die rote Laterne in der Tabelle. Zuletzt gab es einen kleinen Aufwärtstrend zu verzeichnen für die Gastgeber aus dem Landkreis Schwandorf. Gegen den SC Ettmannsdorf und dem Bayernligaabsteiger TSV Bogen spielte man jeweils Remis, die ersten beiden Punkte für sie.

 

Wir haben uns nun hoffentlich an das weitaus höhere Tempo in der Landesliga gewöhnt“, wünscht sich auch Hauherrencoach Wolfgang Stier die Wende bei seinen Schützlingen. Der konnte mit dem Offensivmann Tomaz Glazer noch kurzfristig einen Neuzugang aus Tschechien begrüßen. Der scheint ein Volltreffer zu sein, beim Auswärtsspiel in Bogen traf der Kicker von Viktoria Pilzen II gleich als Doppeltorschütze in Erscheinung. Deshalb herrscht bei den Gastgebern auch ein vorsichtiger Optimismus. Denen ist natürlich nicht entgangen, dass der heutige Gast aus Bad Kötzting schwächelt und noch immer nach seiner Form sucht. Wolfgang Stier will deshalb den Schwung aus den letzten beiden Auftritten mitnehmen. „Vielleicht klappt es dann sogar mit einem Sieg“. Personell haben auch die Gastgeber einige Ausfälle zu beklagen. Thomas Bayerl, Max Ferstl, Christopher Ludascher und Christoph Bäßler stehen bei ihnen schon seit geraumer Zeit auf der Verletztenliste.

 

Für die Gäste aus dem Bayerwald steht in dieser Partie ebenfalls eine ganze Menge auf dem Spiel. Im Grunde müssen sie heute die Partie gewinnen, ansonsten drohen der Absturz in den Tabellenkeller und ein ungemütlicher Herbst. Die Relegationsplätze sind mittlerweile nur noch ein Pünktchen entfernt, drei Zähler beim Schlusslicht sind daher eigentlich Pflicht. Peter Gallmaier glaubt, dass gerade die Freundschaftspartie unter der Woche gegen den Zweitligisten Jahn Regensburg seinen Jungs gut getan hat. „Es war ein Spiel ohne jeglichen Druck. Vielleicht hat es die Köpfe ein wenig frei gemacht“, so Gallmaier. Dazu sah Gallmaier auch viele positive Sachen in dieser Partie. „Wir haben das über weite Strecken sehr gut gemacht. Die Mannschaft hat überraschend wenig zugelassen in der Defensive. Da müssen wir weitermachen“. Peter Gallmaier weiß aber auch, dass heute Nachmittag für Aschenbrenner & Co. wieder der Ligaalltag ansteht „und da zählt es“, so der Coach der Rotblauen.

 

Dass die Partie gegen das Schlusslicht eine undankbare Aufgabe ist, das ist Peter Gallmaier klar. „Schwarzenfeld hat nun zwei Mal gepunktet und hat jetzt scheinbar Lunte gerochen. Die wollen natürlich den ersten Sieg und bei uns läuft es ganz und gar nicht rund“. Man darf daher gespannt sein, wer am heutigen Nachmittag im jeweiligen Lager mit dieser Situation am besten umgehen wird.

 

Dennoch lässt Gallmaier keinen Zweifel daran, „dass wir alles unternehmen werden, um Ende als Sieger vom Platz zu gehen“. Und er erwartet einen mutigen Auftritt seiner Jungs. „Wir müssen forscher und auch wieder selbstbewusster auftreten“. Leichter gesagt als getan. Die Personallage bei den Badstädtern bleibt nämlich weiter extrem angespannt. Einen kleinen Lichtblick gab es am Mittwochabend. Daniel Christoph war wieder über die volle Distanz mit von der Partie und wird auch heute für Peter Gallmaier eine Alternative sein. Ob Patrick Lex nach seiner Rippenprellung wieder dabei ist, bleibt abzuwarten. Nicht dabei ist Neuzugang Simon Kopp. Er laboriert noch an einer Muskelverletzung, will aber am kommenden Montag in den Trainingsbetrieb einsteigen.

 

Kader:
1. FC Bad Kötzting: Hofbauer – Christoph, Liebl, Graf, Süsser, Hofner, Mühlbauer, Aschenbrenner, Fredl, Eyerer, Spirek, Vlcek, Rendler, Wölfl, Dietl, Sindelar, ETW Mader