Landesliga

FCK ist in Waldkirchen gefordert

Coach Ben Penzkofer warnt seine Truppe

Wieder ein Freitagabendspiel für den 1. FC Bad Kötzting: Dieses Mal führt die Reise in den Unteren Wald, wo die Badstädter um 19 Uhr beim TSV Waldkirchen zu Gast sind. Schaut man derzeit auf die Tabelle, dann müsste die Rollenverteilung eigentlich klar sein vor dieser Partie. Die Badstädter reisen mit blütenweißer Weste an, während die Gastgeber einen so nicht erwarteten Fehlstart hinlegt haben und nach vier Spieltagen immer noch ohne Punkt dastehen.

 

Wäre da nicht die Tatsache, dass die Hausherren beim amtierenden Vizemeister der Liga antreten und auch heuer wieder mit großen Ambitionen in die neue Spielzeit gegangen sind. „Ich sehe das als eine Momentaufnahme. Waldkirchen hat sehr große Qualität in der Mannschaft, die scheint aber im Moment in den Spielen etwas glücklos zu sein“, sagt FCK-Coach Ben Penzkofer und hofft, dass die Gastgeber nicht ausgerechnet am Freitagabend den Bock umstoßen. „Jeder weiß, dass es in dieser Situation nur ein Erfolgserlebnis braucht, um in die richtige Spur zu finden“, sagt der Trainer, der den Gegner deshalb nicht am Tabellenstand misst und keinesfalls auf die leichte Schulter nimmt. Penzkofer hält daher auch nach vier Siegen am Stück weiter den Ball flach. „Jetzt kommen die Gegner, die am Ende sicherlich in der Tabelle sehr weit vorne stehen werden. Jetzt wird sich zeigen, wo wir stehen“.

 

Die Badstädter möchten auch beim TSV bestehen und nach Möglichkeit mit einem Zähler die Heimreise antreten. Dazu braucht es wieder einen kompakten Auftritt. „Vielleicht etwas besser als zuletzt in Burglengenfeld“, so Penzkofer, der dort den einen oder anderen Fehler zu viel gesehen hat und sich am Ende über einen etwas schmeichelhaften Sieg freuen konnte. Personell hat sich die Lage bei den Rotblauen gegenüber der Auswärtspartie in Burglengenfeld etwas entspannt. Daniel Christoph hat wieder trainiert, auch der erkrankte Mario Weber ist wieder an Bord. Moritz Graßl könnte nach seinem Kreuzbandriss wie in Burglengenfeld wieder eine Alternative sein.

 

Bei den Hausherren wird Ursachenforschung betrieben. Vier Niederlagen zum Start sind eine schwere Hypothek und die hinterlassen Spuren bei der Mannschaft. „Sie ist verunsichert und jedes weitere Negativerlebnis werde langsam zur Kopfsache“, meint Anton Autengruber, der weiterhin Ruhe bewahren will. Gründe wird es sicherlich geben beim TSV, die nahezu mit unverändertem Kader an den Start gingen. Die verpatzte Relegation gegen den TSV Nürnberg Buch in Runde eins, dann eine verkürzte Vorbereitungszeit.

 

Dennoch haben die Gastgeber bislang nicht schlecht agiert. „Uns fehlte oft auch die Portion Glück in den Spielen“, sagt Anton Autengruber. Personell hat er wieder Alternativen. Sebastian Krieg könnte nach seiner Verletzung wieder ein Aktivposten in der Mannschaft sein. Man darf also gespannt sein, welche Serie nach den 90 Minuten weiter Bestand haben wird. Sind es die Badstädter, die dann weiter ungeschlagen blieben, oder bleibt der TSV weiter ganz tief im Tabellenkeller stecken.